Törn 2014

29.10.2014: Titlà spielt beim Volkstanzkreis St. Gallen und Regula lässt uns dazu tanzen! Ein sehr schöner Abend. Gleichzeitig fliegt die Lady in Travemünde ins Winterlager. Danke Heinz für das Unterstützen vor Ort.

13.10 - 18.10. Noch eine schöne Woche in Travemünde, mit Velo bin ich beweglich, dies und das ist zu tun und das Wetter ist noch angenehm, um ein wenig Segeln zu gehen. Auf dem Rückweg streikt die Bahn.... ich habe ein Privataxi und bin pünktlich in Hamburg.

28.09.2014 Ein schöner Tag im Alpstein!

31.08.2014 Jetzt ist, mit Kartenerweiterung, auch die Runde 2014 auf dem heimischen Übersegler eingeflochten (in blau)... Die Hoffnung, dass mich der Sommer aus dem Norden begleiten würde, hat sich nur teilweise erfüllt. Es ist ja auch wieder Arbeit angesagt. Die Weihern sind trotzdem noch beschwimmbar. Weitere Erkenntnisse: Der Tango ist in Finnland erfunden, 70+75+45 ist lang noch nicht alt und ein Piano kann schwimmen! Ausserdem alle 5 Jahre überraschend aber spektakulär: Das Feuerwerk über dem Rosenberg. 

04.-09.08.2014 Erdbeeren gab es keine mehr, obwohl die letzten noch zu kaufen gewesen wären. Dafür aber Dorsch, Backfisch, Spaghetti, Feuerhuhn und grünes Curry und zwischendurch ein kleines Kulturprogramm in Lübeck.  Das Inlineskaten funktioniert tatsächlich noch und ist an der reizvollen Strandpromenade ein besonderes Vergnügen. Früh am Morgen fällt auch der Slalom um die vielen Fussgänger weg. Das Fahren und das Segeln mit Heinz bringt nach wie vor jeweils einen Erkenntnisschub. So sind nun die beiden kleinen Undichtigkeiten am Motor klar identifiziert und die Rollgenua ist so leichtgängig, wie ich es mir die ganze Zeit gewünscht habe. Ausserdem waren die Bedingungen so, dass ich unter Aufsicht die Spinnakermanöver rekapituliert habe. Der könnte nun auf den nächsten Törns auch unterwegs zum Einsatz kommen. Ganz zum Abschluss gab es vor Travemünde noch ein Ankerbaden. Nun geht es weiter in St. Gallen, wo die Weiheren immer noch wunderbar sind. Noch ist der Sommer schliesslich nicht vorbei.

 

03.08.2014 Pünktlich zum Aufwachen geht das Gewitter los und es regnet mir durch das offene Vorschiffluk ins Gesicht. Gut, dass sich das verschliessen lässt. Frühstück gibt es später ungeduscht an Bord, obwohl man sich nur draussen in den Regen stellen müsste. So lasse ich es gemütlich angehen. Für morgen ist nun Lübeck angesagt (ohne Schiff), für heute schauen wir mal…. Inzwischen ist es auch wieder trocken. Vielleicht gibt es ja noch Erdbeeren…

02.08.2014 Noch mehr boulevART, das mach Spass zum Zuschauen. Bräute, Ratten, Sänger und Pantomimen an jeder Ecke. Um 1 hat es noch Platz für die geführte Turmbesteigung in St. Marien. Danach gemütliches Einkaufen. Gegen 3 erschrecke ich meine Nachbarn am Steg, weil ich sie auf das „Frei bis Samstag“ angesprochen habe. Inzwischen hatte der Hafenmeister das Schild wieder entfernt. Wenn man den  Key hat, ist der Hafen übrigens ganz komfortabel.  Gegen halb 4 laufe ich aus, der angesagte Südostwind kommt eher aus Ost-Nordost. Das macht die Schiebewelle in Richtung Travemünde unangenehm. Um 22.38 Uhr konnte ich vermelden: Die Lady K ist wieder da, nach 476 Meilen, davon 320 unter Segeln. Viel schönes Wetter, meisst günstiger Wind.

01.08.2014 Da ich nun zusätzliche Zeit habe, beschliesse ich, noch einen Abstecher nach Wismar zu machen, und zwar diesmal mitten in die Stadt. Der Weg über die Lübecker Bucht ist weit, der Amwindkurs angenehm, in der Wismarer Bucht ist noch ein wenig Kreuzen angesagt, eigentlich schönstes Segeln. Nach 38 Meilen findet sich ein Platz im Westhafen an einem komfortablen Schwimmsteg. Nur gibt es nach 8 niemanden mehr der mich eincheckt. So bleiben Dusche und WC verriegelt und verrammelt, sogar das Duschen mit dem Wasserschlauch am Steg ist unmöglich, da auch dieser Wasserverbrauch persönlich abgerechnet wird. So gehe ich ungeduscht in die Stadt finde auch ein öffentliches WC und staune über die Vorführung des Strassentheaterfestes boulevART.

31.07.2014 Am Hafeneingang hatten sich wirklich noch ein Siebener- und ein Fünferpäckchen gebildet. Die Völkerwanderung auf den Schiffen ist schön anzuschauen. Nun denn, am morgen löst sich alles in Wohlgefallen auf. Der Wind kommt genau aus Kiel, mit 4-5. Das wäre unangenehm also geht der rasante Halbwindritt in Richtung Fehmarn. Kurz vor der Brücke  entscheide ich mich für ein Experiment und laufe direkt nach der Durchfahrt den kleinen Hafen Grossenbroder Fähre an. Vor der Einfahrt geht die Wassertiefe, wie in der Seekarte vermerkt auf ca. 2 m zurück, aber das reicht für mich. Der Hafen entpuppt sich als sehr idyllisch und wunderschön ruhig mit sehr guter Infrastruktur. Sogar meine Uhr, die ich abends in der Dusche liegen lasse, findet via Hafenmeister den Weg zurück zu mir.

Zurück nach Deutschland...

Hier ist jetzt noch eines von den Panoramaphotos. Bagenkop Strand...mit Wind aus Kiel.

30.07.2014 Avernakø - Bagenkop, angenehme Windverhältnisse, wenn auch etwas von Achtern. Ein schönes Bild ergeben die an der Perlenschnur aufgereihten vielen Segler in dem engen Fahrwasser Richtung Marstal. Aus Bagenkop hatte ich noch eine Hafenkarte zum Abgeben. Deswegen nehme die zusätzlichen 8 Meilen in Kauf. Es ist zwar voll aber nicht übervoll. Morgen geht es wieder nach Deutschland, die Richtung entscheidet der Wind…

28.-29.07.2014 Beim Start in Sonderborg wartet kein Wind und das Motoren ist nervig ohne Selbststeueranlage. Also lasse ich mich treiben und beschliesse das Ding einmal aufzuschrauben. In der Tat ist es innen recht feucht. Ich trocken es ab und lasse die Sonne eine Weile wirken… und: sie geht wiederJ … Der erste Zusammenbau war dann aber zu früh. Nun gut ein weiterer halber Tag in der Sonne scheint jetzt gereicht zu haben. Zwischendurch überlege ich in die Schlei abzubiegen, Aber ab Südostspitze Als habe ich fast einen Anlieger auf die Nordspitze von ærø.   In Arvenakø ergattere ich die letzte Box und sehe erst später, dass eine vergilbte rote Tafel dort hängt. So bleibt es spannend ob ich bleiben kann oder doch noch ankern muss. Die Nachbarn auf der Mira machen mir Mut, schliesslich gibt der Hafenmeister sein OK für beide Tage. Ich muss also nicht einmal umlegen. Wir haben einen kurzweiligen Abend. Für mich steht am nächsten Morgen ein Ausflug mit der Fähre nach Faarborg an. Ein schöner Ort, mit schönen Museen und Geschäften. Jetzt bin ich auch sicher, dass ich schon dort gewesen bin. Nachmittags leihe ich mir dann auf Avernakø ein Fahrrad und inspiziere die anderen Anlegemöglichkeiten und Ankerbuchten der Insel. Da steckt noch mehr drin! Ich werde wiederkommen. Das Baden hier ist auch wunderbar.

27.07.2014 Ărøsund – Sonderborg. Diesmal fällt das Nachmittagsgewitter noch heftiger aus. Die drohende Wolkenwand schlägt im Alssund auf höhe Dyvig zu. Mit ein wenig Wind und umso mehr Regen. Dummerweise bleibt die Selbststeueranlage in der Zeit im Cockpit liegen… nun ist klar, sie ist nicht wasserdicht, oder es hat sonst einen elektrischen Defekt. Sie gibt nur noch einen Dauerpiepton von sich.  Um 17 Uhr passieren wir die Klappbrücke von Sonderborg. Der Yachthaben südlich der Brücke ist ziemlich voll und einige Boote sind am suchen. Ich habe Glück, im letzten Schlauch gibt es noch einen Platz und ich kann anfangen meine Sachen zu trocken.

26.07.2014 Gestern gab es die 2. Schweinswalsichung beim Verlassen der Engstelle im Kleinen Belt. Die Strömung ist wie erwartet gegenan, sie stellt aber kein Problem da. Später begrüsst uns Ărøsund mit einem heftigen Gewitterschauer, glücklicherweise ohne dramatischen Wind. In Ărøsund gibt es am Hafen Gratisfahrräder zum Einkaufen am etwas weiter entfernten Campingplatz. Es ist ein Vergnügen durch die wunderbare Landschaft zu radeln.

24.07.2014 Beim Auslaufen mittags hatte ich mich damit abgefunden, dass jetzt doch wieder der Tankdeckel dran glauben muss. Nach 3 Meilen kam dann aber der Wind in angenehmenr Stärke und aus der richtigen Richtung. Gemütliche Zwischenstation in Hov, der Plan ist, weiter nach Juelsminde und dann nach Middelfahrt zu fahren. Alles neue Stationen für mich. Skuril war die plötzliche Flutung mit Piratenflaggen am Morgen in Juelsminde.

 

21.07.2014 Weil es die ganze Nacht geruckelt und gequietscht hat, bin ich früh unterwegs und schon mittags nach 25 Meilen Rauschefahrt in Ărhus. Hier herrscht totale Sommerfrische. Nach Duschen und dem Ausgleichen meines Schlafdefizits mache ich einen ersten Erkundungsgang… ich werde 2 Tagen hier bleiben.

20.07.2014 Ab heute ist wieder Wind, später dann sogar richtig viel. Der Hafen von Langør auf Samsø ist voll. Ich taste mich in eine Lücke am Aussenpier, die für mich wie geschaffen ist. Blöderwiese legt der Nebenlieger kurz danach ab. Jetzt blockiere ich eigentlich den Platz für ein noch grösseres Schiff… nicht gut. So werde ich kurze Zeit später von einem Traditionssegler um den Platz gebeten, ich darf aussen an ihm wieder festmachen. Weil der Wind blöd in die Bucht weht, wird es eine extrem ungemütliche Nacht… einzig das Beobachten des Sternenhimmels mit dem Fernglas ist ein Highlight. Ausserdem verweigert der Duschkartenautomat hartnäckig die Herausgabe einer solchen.

19.07.2014 Heut geht es einmal Quer über den grossen Belt, mit Motor und Segel im Wechsel. Für den Naturhafen habe ich schon den Anker bereit gemacht, dann gibt es aber doch noch einen schönen Platz an Steg. Den Tidenhub von ca. 30 cm hatte ich noch nicht auf der Rechnung, gut, dass ich bei Niedrigwasser angekommen bin.

18.07.2014 Querung grosse Belt Brücke, die ganze Zeit haben wir ca. 1 Kn Strom von hinten. Mal sehen, wie das auf der Rückfahrt herauskommt. In Reersø bekommen ich meine Reservekanister wieder gefüllt.

17.07.2014 Nächster Halt: Skælskør, der Fjord lud zum Einfahren ein, wenn sowieso nicht gesegelt werden konnte. Es wirkt ein wenig als seien alle in den Sommerferien… Überraschung: jeden Donnerstag findet ein Konzert in Kirche statt. Cello und Querflöte an diesem Abend… schön wäre es, doch ein wenig dänisch zu können.

16.07.2014 Ab jetzt wird mit Diesel gesegelt... wirklich kein Wind, oder sehr wenig direkt von hinten. Dafür kann ich ich im Cockpit gut lesen und übertöne das Motorengeräusch mit Musik... Tagesziel Omø. Ich bekommen einen schönen Liegeplatz längseits an Nils Holgerson mit sehr netten Nachbarn. In der Anfahrt auf Omø habe ich übrigens das erste mal in meinem Leben Schweinswale selbst gesehen:-)

15.07.2014 Leckere Erdbeeren gekauft und auf geht's in Richtung Dänemark! Angenehmer Wind, der zwischenduch einschläft und auf dem letzten 10 Meilen wieder da ist. Schönes Segeln. In Spodsbjerk gibt es den ersten Hotdog, schnelles Internet und eine angenehme Hafenatmosphäre. Nur Strom hab ich keinen,  Beide Kästen sind zu weit weg für mein Kabel...

13.07.2014 Jetzt Südwest in Richtung Fehmarn, ich lege das Ziel 2x um... erst Burg, dann Orth und zu guter Letzt Heiligenhafen... eine richtige Entscheidung, denn das Wetter wird sehr schlecht. Abends Publik Viewing am Fischereihafen! Sehr spannend, verregnet aber gute Stimmung... die Argentinier sind Papst, dann kann Deutschland jetzt Weltmeister sein... (Zitat: Margit) Am nächsten Tag ist immer noch Sturm und Regen... also Plan B und nochmals bleiben.

12.07.2014 Der Wind ist immer noch gegenan aber schwächer und es ist ein wunderbarer Segeltag bis Grömitz... dort allerdings Dichtestress im Hafen mit lauter Riesenbooten um mich herum... meinen Platz hatte ich rechtzeitig...

11.07.2014 Starkwind genau in die Bucht, trotzdem ist es schön wieder im Norden zu sein. Kaffee bei Heinz und Erika, dann Brandungsbaden.

7.-10. 07.2014 Dietzenbach, Frankfurt, Krefeld, Quakenbrück...Travemünde   7:1, Zwetschgenkuchen, Starkregen, Käse, und wieder an Bord...

21.06.2014 Mitsommer in St. Gallen Sonnenuntergang 300°, Sonnenaufgang 60°

03/04.05.2014: Noch eine Konfirmation in Bierbergen!

Ein kurzer aber schöner Besuch halb im Norden, mit neuem Shuttleservice!

27.-29. April: Schnee in St. Gallen, Regen in Deutschland aber an der Ostsee gab es noch die warme Strömung aus dem Osten. Der Sommer lässt grüssen und spendiert uns ein reibungsloses Einwassern.

Lady K in St. Gallen, ab Weihnachten 2013. Danke Rieke!